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…so in der Art kann man das nach dem Spiel vom heutigen Samstag sagen, denn wir sind mittlerweile jedem Gegner körperlich total unterlegen.
Wir kamen eigentlich bei Teutonia 05 ganz gut in die Partie und ließen Ball und Gegner zunächst laufen. Klar versprangen einige Bälle auf dem zum Teil sehr holprigen Grandplatz, aber insgesamt sahen die Laufwege und Bewegungsfreude unserer Jungs schon ganz gut aus.
Die ersten beiden riesen Chancen hatten wir dann auch auf unserer Seite. Zunächst lief Giuliano nach tollem Pass von Da-Hyun alleine auf den Torwart zu und konnte diesen nicht überwinden und 3 Minuten später gelang Rick das gleiche Kunststück. Also stand es weiterhin 0:0.
In der Folge kam Teutonia, auch immer wieder mit versteckten Fouls, ins Spiel. Die körperliche Präsenz der Gastgeber war erdrückend. Jeden Pressschlag oder Zweikampf gewannen die Teutonen und immer wieder spannten sie ihre strammen Waden und knallten aus allen Lagen auf unser Tor. Einmal Latte und der zweite Versuch landete in unserem Kasten mit einem Flachschuss aus gut 16m ins lange Eck. Keine Chance für Luca – da war unsere Zentrale einfach nicht zugestellt.
Und so ging es dann auch weiter. Teutonia bolzte die Bälle auf unser Tor, wir versuchten uns spielerisch zu befreien und waren letztlich aber immer zu langsam, wenn es in die Spitze gehen sollte.
In der Halbzeit rüttelten wir uns alle wieder wach und waren guter Dinge ins Spiel zurück kommen zu können.
Einen Freistoß auf Höhe der Mittellinie schlug Philipp dann diagonal in den Strafraum und Tom überwand den herausstürmenden Torwart mit dem Kopf zum 1:1. Jetzt waren wir doch am Drücker, dachten wir…denn nur 2 Minuten später ein herrlicher Pass der Teutonen in die Schnittstelle der Abwehr, Schuss, Pfosten – 2:1. Zwar knapp abseits, aber schwer für den Schiedsrichter zu sehen, also kein Vorwurf. Da waren wir einfach wieder zu doof im Defensivverhalten.
Weitere 5 Minuten später eine ähnliche Szene. Pass aus dem Zentrum in die Schnittstelle der Kette, Stürmer durch, Schuss, Pfosten und rein. Nur dass der Stürmer dieses Mal gute 3m im Abseits stand. Das hätte der Schiedsrichter sehen müssen, aber auch hier kein Vorwurf, denn der Schiri ist eigentlich gar kein Schiedsrichter gewesen, sondern nur für den mal wieder nicht gekommenen, angesetzten Schiedsrichter eingesprungen.
Wir fanden nun eigentlich überhaupt nicht mehr statt und verloren weiterhin so gut wie alle Zweikämpfe in der Defensive und waren Offensiv einfach nicht konsequent genug auch mal den Abschluss zu suchen.
Bei Teutonia war die Kraft nun merklich am Ende, aber der etwas kräftigere (so nennen wir es mal) Spieler im Zentrum knallte weiterhin aus allen Lagen und ein Ball landete schließlich im Dreiangel. Etwas lächerlich wurde es dann, da immer wieder dumme Sprüche auf und neben dem Feld von Teutonen-Seite zu hören waren, aber so ist das nun mal, wenn man seine jüngeren, schwächeren Gegenspieler demütigen will.
Wir verkauften uns trotzdem von der ersten bis zur letzten Minute sportlich und niemand ließ den Kopf hängen und versuchte, auch wenn das meiste nicht klappte, alles um sich zu wehren.
Fazit:
Und täglich grüßt das Murmeltier – wir fangen gut an, verlieren uns in Zweikämpfen gegen körperlich deutlich stärkere Spieler und verlieren am Ende die Ordnung. Aber wir haben seit November kaum eine Trainingseinheit durchziehen können und waren eigentlich nur Laufen und ich bin mir sicher, dass wir die Fehler in Zukunft aufarbeiten und abstellen können.
Aufstellung:
Luca – Paul, Daniel S., Philipp, Alex – Da-Hyun, Pedro – Amarjit – Louis, Rick, Giuliano
Wechsler:
Daniel K., Cedric, Arman, Tom



