West-Eimsbüttel 2 kann doch noch zuhause treffen: West-Eimsbüttel 2. – Nienstedten 2. Endstand: 4:1

12311309_1670420946534208_2696578031889067910_nBereits acht Wochen wartete man bei der Zweiten von West-Eimsbüttel auf einen Torjubel auf dem heimischen Platz in Stellingen. Sogar fast doppelt so weit musste man die Seiten zurückblättern, um den letzten Heimsieg im Kalender zu finden. Daher vorweg die gute Nachricht: das blättern hat vorerst ein Ende. Aber gehen wir zunächst an den Anfang.

12310715_1670420966534206_1224225419005769015_nAn den heutigen Gegner hatte man nicht die
besten Erinnerungen, verlor man doch im Heimspiel bei Nienstedten 2 mit 3:1. Dennoch war die Vorgabe des Trainerduos klar – drei Punkte und somit die Konkurrenz wieder auf Abstand halten. So ganz war das in der ersten Halbzeit aber nicht erkennbar. Beide Mannschaften gaben sich sichtlich Mühe, zwingende Torchancen waren dennoch nicht zu verzeichnen. Zumindest waren beide Seiten auf Kombinationsspiel aus, sodass es für den neutralen Zuschauer trotzdem erträglich blieb. In der 44. Minute wurde man dann für das Ausharren auch mit einem Tor belohnt – nachdem Wespes Mirko Oliczewski einschussbereit im Strafraum gelegt wurde, zeigte Schiedsrichter Torsten Rauchhaupt auf den Punkt, Denny Menge verwandelte souverän zur Führung. Dass man diese dann auch mit in die Kabine nahm, dafür durfte man sich beim Gegner bedanken. Ein schneller Konter eine Minute später endete nämlich nur mit Abstoß, nachdem der Stürmer den Ball frei vorm Torwart knapp neben den rechten Pfosten setzte.

12342363_1670420949867541_7134755424550195142_n (1)Für die zweite Halbzeit hatten sich offenbar beide Mannschaften viel vorgenommen. Den ersten Jubel konnten aber die Gäste für sich verbuchen. Ein direkter Freistoß aus etwa 20 Metern fand erst den Innenpfosten und von dort das Netz (51.). Und mit dem Ausgleich wollte man sich bei Nienstedten wohl nicht zufrieden geben. Eine klare Drangphase begann, in der auf der Bank des SCN auch schon die vermeintliche Führung gefeiert wurde, als der Ball Pingpong mit Latte und Torlinie spielte (59.). Der Schiedsrichter entschied aber auf Weiterspielen, was wohl auch die korrekte Auslegung war. Die Aktion schien aber wie ein Weckruf für die Hausherren, die das Spiel nun Stück für Stück in die andere Richtung verlagerten. Trotzdem dauerte es bis zur 81. Minute bis dabei auch zählbares heraussprang: nach schöner Wespe-Kombination über mehrere Stationen schien der Ball zunächst weg, wurde aber direkt zurückerkämpft, über den eingewechselten Max Drews kam der Ball dann zu Kapitän Christoph Jahnke, der dem Torhüter keine Chance lies. Und weil es so schön war, legte man in selber Reihenfolge wenige Minuten später das wichtige 3:1 nach (87.). Aber damit nicht genug – die Wespen schienen Spaß am Tore schießen gefunden zu haben. Und dieses Mal durfte der Vorbereiter selber netzen: auf dem linken Flügel tankte sich Mirko Oliczewski unaufhaltsam durch, zog den Keeper auf sich und legte im richtigen Moment den Ball vorbei vors Tor, Max Drews bedankte sich mit dem 4:1 (90. +1).

Kader: Salewski – Scheller, Menge, Gossmann, Fuchs – Oliczewski, Jahnke, Nollido (Meyer) – Zejewski (Paulsen), Schweder (Drews), Speer

Tore: 1:0 Menge (44.), 2:1, 3:1 Jahnke (81.,87.) 4:1 Drews (90.+1)

Bericht: André Thiel

Bilder und Quelle: https://www.facebook.com/MB-Sportfotografie-1431823503727288/?fref=ts

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