Wespe II kann gute Hinrunde leider nicht mit Punkten krönen (Groß-Flottbek 2. – West-Eimsbüttel 2. Endstand: 1:0)

945884_1674298712813098_7368295507595183954_nEndlich Winterpause. So werden es nicht alle sehen, aber der eine oder andere wird die spielfreie Zeit sicherlich dankend annehmen – teils um Verletzungen auszukurieren, teils um mal den Kopf frei zu bekommen. Am vorletzten Samstag des Jahres gab es aber zunächst noch ein Nachholspiel zu absolvieren. Und auf dem Spielfeld traten zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegeneinander an: nur ein Punkt trennte die Teams vor Anpfiff. Und die Gäste aus West-Eimsbüttel waren mit dem Ziel angereist zumindest eben jenen Vorsprung zu verteidigen.

12376076_1674298692813100_6138964979016214691_nDieses Unterfangen stellte sich aber als nicht allzu einfach heraus. Die erste Hürde war bereits der Anpfiff – da der angesetzte Schiedsrichter nicht erschien, galt es, einen unparteiischen Ersatz zu finden. Dies gelang auch und die Vertretung machte einen souveränen Job, allerdings konnte das Spiel so nur mit einer Verspätung von fast 15 Minuten begonnen werden. „Kein Problem“ dachten sich scheinbar die Hausherren und legten los wie die Feuerwehr. Groß-Flottbek war von Anfang an da und hatte auch bereits in der ersten Minute den ersten Torschuss zu bieten. Auf der Gegenseite sah es zunächst etwas anders aus, man übte sich in Zurückhaltung was Laufbereitschaft und Zweikampf betraf. Dieses Bild dominierte den Großteil der ersten Halbzeit und auch wenn kleinere Umstellungen auf Seiten der Gäste etwas mehr Stabilität brachte, so war die Führung nach rund einer halben Stunde für die GFSV durchaus verdient. Mit 1:0 ging man auch in die Pause.

12376726_1674298716146431_8248174580877696518_nNach einer Kabinenaus- statt -ansprache zeigten die Wespen ein anderes Gesicht. Man wusste, dass man es eigentlich besser kann, dass man zwingend anders auftreten musste. Und mit neuer Körpersprache verschob man das Kräfteverhältnis in Durchgang zwei zusehends zu eigenen Gunsten. Als dann Mitte der Halbzeit das hohe Laufpensum der Hausherren ihren Tribut zollte, schien das Spiel zu kippen. Groß-Flottbek fing an zu schwimmen und bei West-Eimsbüttel spielte man immer mehr Fußball. Es sprangen trotzdem nur wenige Chancen dabei heraus. Auch eine offensivere Ausrichtung in der Schlussphase mit Dreierkette und weiterem Stürmer brachte nicht die erhoffte Wende und so blieb es beim 1:0. Ein insgesamt nicht unverdientes Ergebnis, auch wenn ein Unentschieden über das ganze Spiel gesehen vielleicht etwas gerechter gewesen wäre.

Damit beendet West-Eimsbüttel II das Kalenderjahr auf Platz 9 und bleibt bisher im Soll – einstelliger Tabellenplatz war das vorgegebene Ziel des Trainer-Duos.

Kader: Bernicke – Quinteros (Krieger), Paulsen, Menge, Wendt – Jahnke, Scholz, Bückmann (Kubow) – Oliczewski, Meyer, Zejewski

Bericht: André Thiel

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