Wespe II unterstreicht in Osdorf seine Auswärtsstärke – Endstand 3:5

WESPE_OB_5Zwei Mal war man bei West-Eimsbüttel zum Zuschauen verdammt. Zuerst wegen des Union-Rückzugs und dann auch noch wetterbedingt. Jetzt wollte man selbst endlich der Konkurrenz beweisen, dass man in der Winterpause gut gearbeitet hat und so legte das Team auch los wie die Feuerwehr. Von Anfang an ging es in dem Spiel hauptsächlich in eine Richtung und das war das Tor von Osdorfer Born. Nachdem erste Chancen ungenutzt blieben netzte Geburtstagskind Tim Dießner innerhalb weniger Minuten doppelt, sodass es nach 30 Minuten 2:0 für die Gäste hieß.

WESPE_OB_9Wer dann aber dachte, dass nur noch die Höhe des Sieges zu klären war, wurde von Osdorfer Born eines besseren belehrt. Aus dem Spiel heraus war man höchstens mit ein paar Kontern gefährlich, aber ganz anders sah dies bei Standards aus. Vor allem bei Ecken wurde es brandgefährlich im Wespe-Strafraum, auch da man es dem Gegner oft zu einfach machte. Aus einer Ecke resultierte dann auch der Anschlusstreffer zum 1:2 aus Sicht der Hausherren – gleichzeitig auch der Pausenstand.

WESPE_OB_4Kurz nach dem Seitenwechsel durfte sich der eingewechselte Yanick Meyer vom Punkt beweisen. Zuvor war ein Wespe-Spieler regelwidrig zu Fall gebracht worden. Der Keeper erahnte zwar die Ecke, konnte den Ball jedoch nicht mehr entscheidend abwehren. Weiterhin schenkte die Heimmannschaft aber nicht ab: wieder zeigte sich Osdorf bei Ecken gefährlich und wieder verkürzte man, nun auf 2:3. Im direkten Gegenzug war aber auch dieses Ergebnis schon wieder Makulatur – Tim Dießner beschenkte sich erneut, bevor er sich unter verdientem Applaus auswechseln ließ (60.).

WESPE_OB_1Ab Mitte der zweiten Halbzeit wirkte West-Eimsbüttel etwas fahriger, man kam nicht mehr ganz so gut in die Zweikämpfe und auch nach vorne klappten weniger Aktionen. In Folge dessen entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Zehn Minuten vor dem Ende kam dann auch nochmal richtig Spannung ins Spiel, denn wieder konnte Osdorfer Born auf ein Tor verkürzen. Der wieder eingewechselte Tim Dießner ließ dann aber kurz vor Abpfiff doch noch die Wespe-Spieler und –anhänger durchatmen, denn sein vierter Treffer an diesem sonnigen Nachmittag markierte den 3:5-Endstand.

Insgesamt ein hoch verdienter Sieg, die Revanche für die Hinspielniederlage geglückt.

Kader: Bräunling – Quinteros (Fuchs), Bellenbaum, Paulsen, Speer – Menge – Baraki (Nollido), Erde, Dießner, Behrens – Salewski (Meyer)

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