Satzung

S.V.West-Eimsbüttel von 1923 e.V.

  

1.      Allgemeines

1.1.   Name, Sitz und Rechtsfähigkeit

Der Verein wurde am 05.April 1923 unter dem Namen „Sport-Verein West-Eimsbüttel von 1923“ gegründet. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hamburg eingetragen. Sein Sitz ist Hamburg.

1.2.   Zweck

Zweck des Vereins ist die Förderung aller Art von Leibesübungen. Dazu gehören auch die Errichtung, Übernahme und Pflege von Sportplätzen.

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „ Steuerbegünstigende Zwecke“ der Abgabenordnung, also nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die vorbezeichneten Zwecke  werden durch Vereinsmitglieder und Hilfspersonen verwirklicht.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Zulässig sind Zuwendungen an Körperschaften, die als gemeinnützig anerkannt sind.

1.3.   Vereinsfarben

Die Vereinsfarben sind: blau, weiß, schwarz. Die Vereinsflagge zeigt auf blauem Felde ein auf der Diagonale stehendes Quadrat, das von einem breiten schwarzen und einem gleich breiten weißen Streifen eingefasst ist. Das Vereinsabzeichen besteht aus einem auf der Spitze stehenden, mit Silber eingefassten Quadrat, welches quer über die Mitte die Buchstaben „S.V.W.E.“ zeigt.

1.4.   Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

2.      Mitgliedschaft

 2.1.   Mitglieder

 Der Verein hat aktive und fördernde Mitglieder sowie Ehrenmitglieder.

2.1.1.   Aktive Mitglieder sind natürliche Personen, die im Verein Sport treiben und sonst ihren Freizeitinteressen nachgehen. Sie sind Träger des Vereins und als solche in alle Ehrenämter des Vereins wählbar.

2.1.2.   Fördernde Mitglieder sind natürliche und juristische Personen, die die Vereinszwecke zu fördern bereit sind ohne Berechtigung, an Sportbetrieb, Kursen oder Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen, die ausschließlich aktiven Mitgliedern vorbehalten sind. Natürliche Personen sind stimmberechtigt.

2.1.3.   Zu Ehrenmitgliedern können natürliche Personen ernannt werden, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben. Sie haben die gleichen Rechte wie aktive Mitglieder. Ehrenmitglieder sind zur Zahlung von Beiträgen nicht verpflichtet.

 2.2.   Eintritt

Die Mitgliedschaft entsteht durch den Eintritt in den Verein. Anmeldungen zum Eintritt sind schriftlich einzureichen. Der Eintritt wird wirksam mit Ablauf eines Monats nach Eingang der Anmeldung in der Geschäftsstelle, wenn nicht der Vorstand innerhalb dieser Frist die Anmeldung zurückweist. Eine Zurückweisung muss nicht begründet werden. Sie ist nicht anfechtbar. Dem Neumitglied wird auf Wunsch ein Exemplar der Satzung ausgehändigt.

2.3.   Mitgliederverwaltung

2.3.1.   Der Verein, seine Organe sowie die gemäß Satzung eingesetzten Funktionsinhaber verpflichten sich zur Einhaltung der Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes und des Hamburgischen Datenschutzgesetzes.

2.3.2.   Jedes Mitglied erklärt mit dem Aufnahmeformular sein Einverständnis zur Erhebung, Erfassung und Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten. Für Minderjährige oder beschränkt Geschäftsfähige ist es von dem gesetzlichen Vertreter zu erteilen. Bei Rücknahme der Erklärung endet die Mitgliedschaft zum Ende des Halbjahres, das für den Monat nach der Rücknahme gilt. Der bis dahin anfallende Beitrag wird sofort fällig.

2.3.3.   Der Verein ist berechtigt, die beim Mitglied erhobenen Daten durch notwendige vereinsinterne Daten sowie Daten der Dach- und Fachverbände zu ergänzen und sie innerhalb des Vereins an seine Funktionsinhaber oder im erforderlichen Umfang auch an Dach- oder Fachverbände weiterzugeben.

2.4.   Beiträge

2.4.1.   Der Verein erhebt Aufnahmegebühren, Beiträge, Sonderumlagen und Gebühren.

2.4.2.   Aufnahmegebühren und Beiträge werden auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung beschlossen. Beitragszahlungsfristen werden vom Vorstand festgelegt.

2.4.3.   Sonderumlagen werden auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung beschlossen. Sie dürfen höchstens einmal pro Jahr und nur bis zur Höhe eines Jahresmitgliedsbeitrages erhoben werden. Sonderumlagen von Abteilungen müssen vom Vorstand genehmigt werden.

2.4.4.   Der Vorstand ist berechtigt, Gebühren für besondere Trainings- und Sportangebote sowie Mieten für Plätze, Schränke u.a. festzusetzen.

2.5.   Beendigung der Mitgliedschaft

2.5.1.   Die Mitgliedschaft endet durch Ableben, Austritt, Streichung oder Ausschluss aus dem Verein.

2.5.2.   Der Austritt ist jeweils zum Ende eines Kalenderquartals zulässig und nur gültig, wenn eine Austrittserklärung mindestens einen Monat vorher schriftlich in der Geschäftsstelle des Vereins vorliegt.

2.5.3.   Die Streichung einer Mitgliedschaft kann erfolgen, wenn das Mitglied nach zweifacher Mahnung Beitragsrückstände von mindestens 6 Monaten nicht ausgleicht. Die Entscheidung obliegt dem Vorstand. Die Verpflichtung zur Zahlung fälliger Beiträge bleibt von der Streichung unberührt.

2.5.4.   Der Ausschluss aus dem Verein erfolgt, wenn ein Mitglied das Ansehen des Vereins nach innen und außen hin in erheblicher Weise schädigt. Er erfolgt durch Vorstandsbeschluss.

2.5.5.   Ausgetretene, gestrichene oder ausgeschlossene Mitglieder verlieren alle Rechte an dem Verein.

2.6.   Vereinsstrafen

Verstöße gegen die Satzung und Ordnungen des Vereins sowie Beschlüsse der Mitgliederversammlung oder des Vorstandes können vom  Vorstand durch Verweis, Geldstrafen, zeitweilige Sperrung der Ausschluss geahndet werden. Gegen einen Ausschluss steht dem betroffenen Vereinsmitglied das  Recht der Berufung an den Ehrenausschuss innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe der Entscheidung zu. Die Entscheidung des Ehrenausschusses ist endgültig.

2.7.   Haftung

2.7.1    Mit Erwerb der Mitgliedschaft verzichtet jedes Mitglied auf alle Ansprüche, die ihm gegenüber dem Verein daraus entstehen können, dass es anlässlich seiner Teilnahme am Vereinsbetrieb im Sinne der Ziffer 1.2. der Satzung und/oder in Ausübung von Funktionen innerhalb des Vereins Unfälle oder sonstige Nachteile erleidet. Dieser Verzicht gilt, gleich aus welchem Rechtsgrund Ansprüche gestellt werden können. Er erstreckt sich gleichzeitig auf solche Personen und Stellen, die aus dem Unfall sonst Ansprüche herleiten könnten.

2.7.2.   Dieser Verzicht gilt nicht, soweit vorsätzliches Handeln zum Unfall bzw. zum Nachteil geführt hat. Dieser Verzicht gilt auch insoweit und in dem Unfange nicht, wie der Verein Versicherungen für das Mitglied abgeschlossen und/oder das jeweilige Risiko versichert hat.

2.7.3.   Das Mitglied ist verpflichtet, sich über Umfang und Höhe der abgeschlossenen Versicherungen zu informieren und weiß, dass es sich auf eigene Kosten zusätzlich versichern kann, soweit eine Versicherung nicht oder nicht in dem Umfange besteht, die das Mitglied für ausreichend hält.

2.7.4.   Die Mitglieder des Vorstandes und alle sonstigen ehrenamtlichen Funktionsträger werden bei der Ausübung ihrer Tätigkeit von der Haftung für einfache Fahrlässigkeit freigestellt; das gilt auch für die Überwachung der Tätigkeit von Mitarbeitern durch den Vorstand.

 

3.     Organe des Vereins

 Der Verein hat folgende Organe:

1. Mitgliederversammlung
2. Vorstand
3. Gesamtvorstand
4. Ausschüsse
5. Jugendausschuss
6. Ehrenausschuss
7. Rechnungsprüfer

3.1.   Mitgliederversammlung

3.1.1.   Die Mitgliederversammlung ist die oberste Vertretung des Vereins. Teilnahme- und stimmberechtigt sowie wählbar ist jedes Mitglied, das am Tage der Mitgliederversammlung das 18.Lebensjahr vollendet hat. Die von der Jugendversammlung gewählten Mitglieder des Jugendausschusses sind mit Vollendung des 16.Lebensjahres teilnahme- und stimmberechtigt.

3.1.2.   Der Verein hält jeweils im ersten Quartal eines ungeraden Jahres, also im Zweijahres-Rhythmus- eine Mitgliederversammlung ab.

3.1.3.   Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand einberufen. Einladungen zu den Mitgliederversammlungen sind den teilnahmeberechtigten Mitgliedern spätestens 28 Tage vor dem Datum der Mitgliederversammlung schriftlich unter Beifügung einer vorläufigen Tagesordnung zu übermitteln.

3.1.4.   Jedes stimmberechtigte Mitglied ist berechtigt, für die Mitgliederversammlung Anträge zu stellen. Diese sind spätestens zwei Wochen vor der Versammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen und von diesem auf die Tagesordnung zu setzen. In einem solchen Fall  übermittelt der Vorstand den stimmberechtigten Mitgliedern spätestens eine Woche vor dem Datum der Mitgliederversammlung eine ergänzte Tagesordnung.

3.1.5.   Die satzungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist für alle auf der Tagesordnung stehenden Punkte unabhängig von der Anzahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder  beschlussfähig.

3.1.6.   Die erschienenen stimmberechtigten Mitglieder haben sich in die Anwesenheitsliste einzutragen.

3.1.7.   Die Versammlung wird von dem 1. Vorsitzenden oder auf seinen Wunsch von einem anderen, von ihm bestimmten Mitglied des Vorstandes geleitet. Der Versammlungsleiter erteilt den Mitgliedern das Wort. Er kann auch außerhalb der Rednerliste  das Wort ergreifen. Antragsteller erhalten zur Begründung ihrer Anträge oder falls eine Debatte über denselben entsteht, als Letzte das Wort. Die Rednerliste führt der 1.Schriftführer. Das Protokoll wird vom 1. Vorsitzenden und dem Protokollführer unterzeichnet.

Zu einer tatsächlichen  Berichtigung, zu einer Bemerkung zur Geschäftsordnung und zu einer Fragestellung muss das Wort sofort und zur persönlichen Bemerkung am Schluss der jeweiligen Beratung erteilt werden. Über Anträge auf Schluss der Beratung ist nach Verlesung der Rednerliste sofort abzustimmen. Falls dem Antrag auf Schluss der Debatte entsprochen wird, kann den eingezeichneten Rednern auf Wunsch der Versammlung das Wort erteilt werden. Der Versammlungsleiter hat das Recht, einem Redner, der nicht in angemessener Form zur Sache spricht, das Wort nach dreimaliger Verwarnung zu entziehen.

3.1.8.   Beratung und Beschlussfassung über Anträge, die nicht auf der Tagesordnung stehen, sind nur als Dringlichkeitsanträge zulässig, wenn zuvor zwei Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder der Dringlichkeit zustimmen. Dringlichkeitsanträge, die Satzungsänderungen betreffen, sind nicht zulässig.

3.1.9.   Bei Beschlussfassung, außer über Satzungsänderungen, genügt die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Satzungsänderungen bedürfen zur Annahme einer ¾ Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder.

3.1.10. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand auf

a) Beschluss des Gesamtvorstandes
b) schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel aller stimmberechtigten Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe einzuberufen. Die Vorschriften zu den Ziffern 3.1.3. und 3.1.4. geltend entsprechend.

3.1.11. Die Mitgliederversammlung trifft ihre Entscheidungen grundsätzlich in offener Abstimmung, sofern nicht 10% der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder schriftliche Abstimmung beschließen.

3.1.12. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

1. Bestätigung des Jugendwartes
2. Entgegennahme des Berichtes des Vorstandes und der Ausschüsse
3. Entgegennahme  des Berichtes der Revisoren
4. Genehmigung der Jahresabrechnung
5. Entlastungen des Vorstandes
6. Durchführung von Wahlen( Amtsdauer jeweils zwei Jahre):

1.Vorsitzender
2.Vorsitzender
1.Kassierer
2.Kassierer
1.Schriftführer
2.Schriftführer
Beisitzer
Rechnungsprüfer
Ehrenausschuss

7. Beschlussfassung über den Voranschlag
8. Behandlung von Anträgen
9. Ernennung von Ehrenmitgliedern( ¾ Mehrheit)

3.2.   Vorstand

3.2.1.   Vorstand des Vereins im Sinne des BGB sind der 1.Vorsitzende und der 1.Kassierer. Diese sind jeweils alleinvertretungsberechtigt. Die Amtsdauer der Vorstandsmitglieder beträgt zwei Jahre. Sie bleiben bis zu einer Neuwahl im Amt. Beim Ausscheiden eines oder mehrerer Vorstandsmitglieder haben die verbleibenden Vorstandsmitglieder das Recht, sich zu ergänzen. Ergänzungsberufungen gelten nur bis zum Ablauf der Wahlperiode, längstens bis zu einer Neuwahl.

3.2.2.   Der Vorstand trägt die Verantwortung für die Verwaltung und Leitung des Vereins und für das ordnungsgemäße Arbeiten der Ausschüsse. Er beruft die Ausschussmitglieder für die Dauer der Wahlperiode. Ergänzungsberufungen sind auf Vorschlag eines Ausschusses zulässig. Auch sie gelten nur bis zum Ablauf der Wahlperiode.

3.2.3.   Die Sitzungen des Vorstandes finden nach Bedarf statt und werden vom ersten Vorsitzenden einberufen. Eine Vorstandssitzung ist vom 1. Vorsitzenden einzuberufen, wenn zumindest drei Vorstandsmitglieder dies verlangen. Der Vorstand ist in seinen Sitzungen bei Anwesenheit von drei Mitgliedern beschlussfähig.

3.2.4.   Der 1.Vorsitzende leitet die Sitzungen des Vorstandes und des Gesamtvorstandes, sofern er nicht ein anderes Vorstandsmitglied beauftragt. Der 2. Vorsitzende vertritt den ersten Vorsitzenden im Verhinderungsfall.

3.2.5.   Der Vorstand kann jederzeit Vertreter in die Sitzungen der Ausschüsse entsenden, jedoch haben die Vertreter in den Sitzungen kein Stimmrecht. Der Vorstand kann nach Bedarf Sonderausschüsse einsetzen, deren Mitglieder nicht dem Gesamtvorstand angehören

3.2.6.    Die Kassierer haben die gesamte Kassenverwaltung zu leiten. Bankangelegenheiten sind von zeichnungsberechtigten Vorstandsmitgliedern zu vollziehen. Ausgaben dürfen nicht gegen den Widerspruch der Kassierer beschlossen werden.

3.2.7.   Die Schriftführer überwachen und fertigen die schriftlichen Arbeiten, soweit sie nicht Kassenangelegenheiten betreffen bzw. Angelegenheiten der Ausschüsse sind. Sie sind verantwortlich für die Protokolle der Vorstandssitzungen, des Gesamtvorstandes und der Mitgliederversammlung. Die Protokolle müssen die gefassten Beschlüsse enthalten.Sie sind vom 1. Vorsitzenden und vom Versammlungsleiter zu unterschreiben.

3.2.8.   Zur Mitgliederversammlung hat der Vorstand Berichte, die Jahresabrechnungen und den Voranschlag vorzulegen. Die Jahresabrechnungen müssen zuvor von den Kassenprüfern geprüft und unterschrieben worden sein.

3.3.   Gesamtvorstand

3.3.1.   Der Gesamtvorstand setzt sich zusammen aus den Mitgliedern des Vorstandes, den gewählten Beisitzern und den Obleuten der Ausschüsse. Jedes Mitglied des Gesamtvorstandes hat eine Stimme. Zu fassende Beschlüsse bedürfen der einfachen Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.

3.3.2.   Der Gesamtvorstand entscheidet über die Fragen, die ihm vom Vorstand zur Entscheidung vorgelegt oder von den Ausschüssen an ihn herangetragen werden. Er hat weiter das Recht, die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zu verlangen.

3.4.   Ausschüsse

3.4.1.   Die Ausschüsse wählen unter sich einen Obmann. Der Obmann beruft und leitet die Ausschuss-Sitzungen. Er ist für die Arbeitsverteilung verantwortlich.

3.4.2.   Die Sitzungen der Ausschüsse finden nach Bedarf statt. Beschlussfähig sind die Ausschüsse in ihren Sitzungen immer. Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Sitzungsleiter.

3.4.3.   Die Ausschüsse arbeiten selbständig. Sie sind jedoch dem Vorstand verantwortlich. Ausschussmitglieder können bei schweren Verfehlungen auf Beschluss des Vorstandes ihres Amtes enthoben werden. Die Ausschüsse haben das Recht, sich durch Hinzuziehung von Mitgliedern zu erweitern. Dieselben haben aber nur beratende Stimme.

3.4.4.   Die Ausschüsse haben auf den Mitgliederversammlungen zu berichten.

3.4.5.   Für die einzelnen Ausschüsse gelten folgende Sonderbestimmungen :

Liga- und Spielausschuss

Die gesamte Leitung des Fußballbetriebes liegt in den Händen des Liga- und Spielausschusses. Er ist berechtigt, für unentschuldigtes Fehlen, Nichtantreten und Zuwiderhandlungen gegen die Spielordnung Strafen zu verhängen. Sämtliche vom Verband dem Verein auferlegte Strafen können vom Liga- und Spielausschuss, falls sie von Mitgliedern verursacht wurden, diesen Mitgliedern weiter belastet werden

Schiedsrichterausschuss

Dem Schiedsrichterausschuss obliegt die Verantwortung über sämtliche Schiedsrichter- Angelegenheiten. Auch er kann vom Verband auferlegte Strafen, die von Schiedsrichtern verursacht wurden, den verursachenden Schiedsrichtern weiter belasten.

Tischtennis-Ausschuss

Dem Tischtennis-Ausschuss obliegt die Organisation des Tischtennis-Spiels im Verein.

Festausschuss

Der Festausschuss hat im Einvernehmen mit dem Vorstand die gesellschaftlichen Veranstaltungen festzusetzen. Ihm obliegt deren Leitung.

3.5.   Jugendausschuss

3.5.1.   Dem Jugendausschuss obliegt die sportliche Ausbildung und Erziehung der Jugend. Seine Rechte und Pflichten regelt die Jugendordnung des Vereins.

3.5.2.   Der Jugendleiter hat Sitz und Stimme im Vorstand

3.6.   Ehrenausschuss

3.6.1.   Der Ehrenausschuss ist eine Instanz des Vereins, die dem Vorstand beratend und unterstützend zur Seite steht. Seine Mitglieder sollen das 35. Lebensjahr vollendet haben, mindestens drei Jahre dem Verein angehören und bereits ehrenamtlich tätig gewesen sein.

3.6.2.   Der Ehrenausschuss nimmt diese Funktion wahr bei

a) der Schlichtung von Streitigkeiten zwischen Mitgliedern, die den Verein betreffen,
b) der Ahndung von unsportlichem oder vereinsschädigendem Verhalten sowie von Verstößen gegen die Vereinssatzung oder sonstige verbindliche Regeln.

3.6.3.   Der Ehrenausschuss ist Berufungsinstanz bei einem vom Vorstand beschlossenen Vereinsausschluss(2.6.). Der Ehrenausschuss soll in dem Berufungsverfahren rechtliches Gehör gewähren.

3.7.   Rechnungsprüfer

Der Verein soll zumindest zwei Rechnungsprüfer haben. Diese dürfen weder dem Vorstand angehören noch sonst einen Kassenposten im Verein verwalten. Sie haben die Pflicht und das Recht, gegenüber den zuständigen Organen und Versammlungen des Vereins zu Einnahmen und Ausgaben schriftlich kritisch Stellung zu nehmen. Die hierfür notwendigen Informationen sind ihnen zugänglich zu machen. Auch die Rechnungsprüfer werden auf zwei Jahre gewählt. Eine Wiederwahl ist nur einmal, eine erneute Wahl nach vier Jahren zulässig.

 

4.     Änderungen des Namens oder des Vereinszwecks und Auflösung des Vereins

4.1.      Die Auflösung und Namensänderung kann nur auf einer besonderen hierzu einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden, wenn auf dieser mindestens drei Viertel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind und hiervon drei Viertel für die Auflösung oder Namensänderung stimmen.

4.2.      Ist die Versammlung nicht beschlussfähig, so kann eine zweite einberufen werden, die unabhängig von der Anzahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig ist. Es kann dann mit drei Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder die Auflösung oder Namensänderung beschlossen werden. In der Einberufung ist hierauf hinzuweisen.

4.3.      Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen zu zwei Drittel an den Hamburger Fußball-Verband und zu einem Drittel an den Hamburger Sport-Bund, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke der Sportförderung zu verwenden haben. Im Falle der Fusion oder des Aufgehens in einem anderen Verein geht das Vereinsvermögen in den neuen Verein über, sofern dieser steuerbegünstigt im Sinne der Abgabenordnung ist.

 

Beschluss der Mitgliederversammlung vom 11. Juni 2007

Diese Satzung ist am 26. Juni 2007 in das Vereinsregister beim Amtsgericht  Hamburg eingetragen worden.